Die Landschaft der Schweizer Alpen ist aufgrund ihrer weitgehend noch unberührten natur sehr beliebt und viele Klischees treffen durchaus zu: Hohe schneebedeckte
Berge,
glückliche Kühe auf unbelasteten grünen Wiesen, saubere kristallklare Bergflüsse, Wasserfälle und Seen sowie dezent beschauliche Holzhäuschen und Almhütten.
Die Alpen bieten vielfältige Lebensräume und so finden sich hier auch seltenere Arten: Typische Alpenblumen wie zum Beispiel das Edelweiss oder der Enzian und Alpentiere wie
Steinböcke, Gämsen, Steinadler oder Murmeltiere sind hier zu Hause.
Der geographischen Lage entsprechend ist die Schneesicherheit in den Alpen sehr hoch und so steht dieses Gebiet bis heute praktisch synonym mit dem
Begriff Wintersport, was
aufgrund der ständig wachsenden Touristenströme nicht immer nur Vorteile mit sich bringt.
Entstehung
Die Alpen in der Schweiz sind eigentlich nur ein Teil des gewaltigen Gebirgszuges, der sich beginnend von Frankreich über Italien,
die Schweiz, Deutschland, Liechtenstein und
Österreich und bis hin nach Slowenien erstreckt.
Durch die Flüsse Rhone und Rhein sind Nord- und Südalpen sowie der westliche und östliche Teil vom Gotthardgebiet ausgehend
getrennt. Die Schweizer Alpen können mit vielen Viertausendern aufwarten und sind der höchste Bereich Europas.
Durch horizontale und vertikale Bewegungen der Festlandmassen entstand unter hohem Druck Sedimentgestein, welches sich unter Faltenbildung mehr und mehr auftürmte.
Eruptionen im Erdinneren brachen an verschiedenen Stellen die Oberfläsche der Alpen auf und brachten in grossen Mengen Granit hervor. Verwitterung, Erosion durch Regen
und Flussläufe sowie physikalische Einwirkungen haben unterschiedlichste Formen entstehen lassen und geben den Alpen ihr charakteristisches Aussehen.